der Autor
Die Grashüpfermäuse und der Riesentausendfüsser wurde von Marc Ziesmer geschrieben, und das bin halt ich. Geboren wurde ich am 19.11.1975 in der tollen Freien Hansestadt Bremen und bin mit 3 Geschwistern in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen.
Meine Eltern waren Mitglieder in einer grossen Baptistengemeinde (Bund evangelisch freikirchlicher Gemeinden K.D.Ö.R.), was mich stark geprägt hat. In der Sonntagschule wurde mir zu oft erzählt, dass wir uns nicht für unseren Glauben schämen bräuchten und ruhig darüber reden sollten, auch wenn die anderen lachen. Das war ziemlich kontraproduktiv. Ich war sowieso schon immer sehr schüchtern und im Bezug auf Glauben wurde dies noch verstärkt. Das ganze Gerede, ich müsste mich nicht schämen, sagte mir, dass genügend Leute meinten, es gäbe Gründe sich zu schämen. Dennoch habe ich mich mit 14 taufen lassen und versuche, wie jetzt auch hier, zu meinem Glauben an Gott und Jesus Christus zu stehen. Leider fürchte ich, dass dies aber all zu oft gezwungen und unnatürlich rüberkommt oder auch ist. Fehlprägungen haben halt öfters überkompensation als Folge. Dennoch meine ich recht liberal aufgewachsen zu sein.
Durch die englische Herkunft meiner Mutter und ihrem Engagement in der Ausländerarbeit der Bremer evangelischen Allianz und später in der International Baptist Church Bremen bin ich mit vielen Kulturen in Berührung gekommen.
Auch die anhaltenden Kontakte meiner Mutter zu Freunden aus ihrer Studienzeit, die in England, Frankreich und Belgien lebten, waren prägend.
Nach dem Vorbild meiner Grosstante und meines Grossonkel in Schottland haben meine Eltern 2 Pflegekinder aufgenommen. Meine älteste Schwester und mein jüngerer Bruder. Meine leibliche und nächstältere Schwester ist zunächst zweisprachig aufgewachsen. Als meine Eltern dann aber meine älteste Schwester aufgenommen haben, wurde in der Familie nur noch deutsch gesprochen, um sie besser zu integrieren.
Ich bin also nur deutschsprachig aufgewachsen und habe Englisch erst in der Schule gelernt, hatte aber durch Besuche bei oder von der englischen Verwandtschaft und Freunden öfter Gelegenheit meine erworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden.
Sehr prägend war in meiner Kindheit der alljährliche Urlaub bei meinen Grosseltern in England inklusive des englischen Fernsehprogramms.
Ich habe schon immer gesehene oder gehörte Geschichten in meinem Kopf weiter- und/oder umgesponnen oder mir ganz eigene ausgedacht. Sobald ich das Schreiben lernte, wollte ich Schriftsteller werden; auch wenn die Rechtschreibung schon immer eine grosse Schwäche von mir war und ist.
Durch die Freundschaft zu Martin White (martylog.com), einem Jungen, der in den 80ern mit seiner Familie aus England nach Ganderkesee bei Bremen zog, kam ich zum Comiczeichnen. Martin zeichnete damals Comics und ich kopierte seine und andere Figuren und entwickelte dann schliesslich auch eigene.
Nach meinem Abitur und Zivildienst entschied ich mich Zeitungsdesign und Infografik am Newcastle College im Nord-Osten Englands zu studieren; der Gegend, aus der meine Mama stammt und in der meine englische Verwandtschaft lebt. Wichtiger Grund für diese Entscheidung lag in meiner Passion für Comics, denn seit jeher gibt es durch die Comic-Strips eine enge Verbindung zwischen dem Medium Comic und dem Zeitungsgeschäft. Ausserdem erfüllen auch viele Informationsgrafiken Scott McClouds Definition von Comics.
Im Anschluss an mein Studium habe ich ein Praktikum in der Infografikabteilung der Welt am Sonntag und anschliessend eine Anstellung als Grafik- und Screendesigner in einer Computer Consulting Firma gefunden. Nebenbei habe ich noch an Comics und Geschichten gearbeitet, leider all zu oft nur in meinem Kopf.
Seit 2006 habe ich meine eigene Website deutsch-marc.com (75dm.com), auf der ich ein paar meiner Kreationen veröffentlicht habe.
